Amidase (AMD)
Enzyme:Sind makromolekulare biologische Katalysatoren, die meisten Enzyme sind Proteine.
Amidase:Amidasen katalysieren die Hydrolyse verschiedener endogener und fremder aliphatischer und aromatischer Amide durch Übertragung einer Acylgruppe auf Wasser, wobei freie Säuren und Ammoniak entstehen. Hydroxamsäuren und andere organische Säuren finden breite Anwendung als Arzneimittel, da sie Bestandteile von Wachstumsfaktoren, Antibiotika und Tumorinhibitoren sind. Amidasen lassen sich anhand ihrer Stereoselektivität in R- und S-Typ-Acylasen unterteilen.
Neben der Katalyse der Hydrolyse von Amiden kann die Amidase auch Acyltransferreaktionen in Gegenwart von Cosubstraten wie Hydroxylamin katalysieren.
Amidasen unterschiedlicher Herkunft weisen eine unterschiedliche Substratspezifität auf. Einige hydrolysieren ausschließlich aromatische Amide, andere ausschließlich aliphatische Amide und wieder andere α- oder ω-Aminoamide. Die meisten Amine zeigen eine gute katalytische Aktivität nur gegenüber acyclischen oder einfachen aromatischen Amiden. Bei komplexen Aromaten, insbesondere heterocyclischen Amiden mit ortho-Substituenten, ist die Aktivität im Allgemeinen gering (nur wenige Enzyme weisen eine bessere katalytische Wirkung auf).
Katalytischer Mechanismus:
| Enzyme | Produktcode | Produktcode |
| Enzympulver | ES-AMD-101~ ES-AMD-119 | ein Set mit 19 Amidasen, je 50 mg, 19 Stück à 50 mg oder andere Menge |
| Screening-Kit (SynKit) | ES-AMD-1900 | Ein Set aus 19 Amidasen, je 1 mg (19 Stück * 1 mg / Stück) |
★ Hohe Substratspezifität.
★ Starke chirale Selektivität.
★ Hohe Umwandlungseffizienz.
★ Weniger Nebenprodukte.
★ Milde Reaktionsbedingungen.
★ Umweltfreundlich.
➢ Aufgrund der Substratspezifität sollte ein Enzym-Screening für spezifische Substrate durchgeführt werden, um ein Enzym zu erhalten, das das Zielsubstrat mit der besten katalytischen Wirkung katalysiert.
➢ Vermeiden Sie den Kontakt mit extremen Bedingungen wie: hohen Temperaturen, hohem/niedrigem pH-Wert und organischen Lösungsmitteln in hoher Konzentration.
Normalerweise sollte das Reaktionssystem Substrat und Pufferlösung (mit dem optimalen pH-Wert für die Enzymreaktion) enthalten. Cosubstrate wie Hydroxylamin sollten im Acyltransfer-Reaktionssystem vorhanden sein.
➢ AMD sollte zuletzt in das Reaktionssystem mit optimalem pH-Wert und optimaler Temperatur gegeben werden.
➢ Alle Arten von AMD haben unterschiedliche optimale Reaktionsbedingungen, daher sollte jede von ihnen einzeln weiter untersucht werden.
Beispiel 1(1):
Hydrolyseaktivität gegenüber verschiedenen Amidsubstraten
| Substrat | Spezifische Aktivität μmol min-1mg-1 | Substrat | Spezifische Aktivität μmol min-1mg-1 |
| Acetamid | 3.8 | ο-OH Benzamid | 1.4 |
| Propionamid | 3.9 | p-OH Benzamid | 1.2 |
| Lactamid | 12.8 | ο-NH2Benzamid | 1.0 |
| Butyramid | 11.9 | p-NH2Benzamid | 0,8 |
| Isobutyramid | 26.2 | ο-Toluamid | 0,3 |
| Pentanamid | 22.0 | p-Toluamid | 8.1 |
| Hexanamid | 6.4 | Nicotinamid | 1.7 |
| Cyclohexanamid | 19,5 | Isonicotinamid | 1.8 |
| Acrylamid | 10.2 | Picolinamid | 2.1 |
| Metacrylamid | 3,5 | 3-Phenylpropionamid | 7.6 |
| Prolinamid | 3.4 | Indol-3-acetamid | 1.9 |
| Benzamid | 6.8 |
Die Reaktion wurde in 50 mM Natriumphosphatpufferlösung, pH 7,5, bei 70 °C durchgeführt.
| Amide | Hydroxylamin | Hydrazin |
| Acetamid | 8.4 | 1.4 |
| Propionamid | 18.4 | 3.0 |
| Isobutyramid | 25.0 | 22,7 |
| Benzamid | 9.2 | 6.1 |
Die Reaktion wurde in 50 mM Natriumphosphatpufferlösung, pH 7,5, bei 70 °C durchgeführt.
Verwandte Reagenzienkonzentrationen: Amide, 100 mM (Benzamid, 10 mM); Hydroxylamin und Hydrazin, 400 mM; Enzym 0,9 μM.
Beispiel 2(2):
Beispiel 3(3):
1. D'Abusco AS, Ammendola S., et al. Extremophiles, 2001, 5:183-192.
2. Guo FM, Wu JP, Yang LR, et al. Process Biochemistry, 2015, 50(8): 1400-1404.
3. Zheng RC, Jin JQ, Wu ZM, et al. Bioorganic Chemistry, 2017, Online verfügbar 7.







